Die Baustelle
Gemeinsam haben Schule, Bevölkerung und Gemeinderat am 17. Juni 2026 den offiziellen Spatenstich für den Campus gefeiert. Seither wird gebaut.
Wie läuft die rund zweijährige Bauzeit im Detail ab? Wie werden die Störungen im Alltag durch Lärm und Verkehr minimiert? Wie wird die Sicherheit gewährleistet?
Wegen der Baugrube musste der bestehende Gehweg vom Dorf zur Alterssiedlung aus Sicherheitsgründen verlegt werden. Der provisorische Weg verläuft von der Liegenschaft Aeschlimann hangaufwärts zur Alterssiedlung und von dort quer über den Hang zum Schulhaus.
Genug Platz für alle
Der Weg ist 1,2 Meter breit und mit einem Hartbelag belegt. Damit eignet er sich für ältere Menschen mit Rollator ebenso wie für Eltern mit Kinderwagen. Kommen Velofahrende entgegen, ist genug Platz zum Kreuzen vorhanden. Im Winter stellt die Gemeinde den Winterdienst sicher.
Der neue Weg ist auch Teil des sicheren Schulwegs für alle Schülerinnen und Schüler, die von Schüpbach zum Schulhaus gelangen. Ebenso profitieren die Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Eggiwil und Röthenbach, die mit dem Velo zur Schule fahren.
So wird der Baustellenverkehr geregelt
Camions, Lastwagen und Personenwagen fahren ab der Dorfstrasse über eine Stichstrasse (Kino Roxy) zur Baustelle. Während der ganzen Bauzeit ist die Stichstrasse für den übrigen Verkehr gesperrt.
Der Schwerverkehr fährt von Langnau her zur Baustelle und auch wieder in dieser Richtung weg. Von der anderen Seite her wären die Zu- und die Wegfahrt mit Blick auf die Sicherheit problematisch – wegen der Strassenverengung gleich vor der Abbiegung.
Problem mit Elterntaxis ist ungelöst
Die Nachbarschaft wurde an einer von 45 Personen besuchten Veranstaltung aus erster Hand über die Lösung für den Baustellenverkehr informiert. Alle offenen Fragen liessen sich klären. Ein Problem bleiben die Elterntaxis.
Eltern, die ihre Kinder trotz Verbot mit dem Auto direkt bis zur Schule fahren, erzeugen ein hohes Verkehrsaufkommen und gefährden so die Sicherheit auf dem Schulareal.
Elternabende und Polizeikontrollen haben bisher wenig bewirkt. Nun prüft der Gemeinderat, verbindliche Ein- und Ausstiegszonen einzuführen.
Arbeit für die Region – Kosten im Griff
Über 60 Prozent der Arbeiten für den Campus sind inzwischen vergeben. Die öffentliche Ausschreibung richtete sich nach den Vorgaben der Submissionsgesetzgebung. Von Langnau über Eggiwil bis Burgdorf: Ein grosser Teil der berücksichtigten Unternehmen stammt aus der Region und dem Kanton Bern.
Was den Gemeinderat ebenfalls freut: Alle Vergaben bewegen sich innerhalb des Kostenvoranschlags. Das Projekt ist finanziell auf Kurs.